| 2003.13 - Do you speak Kundisch - Zur kundengerechten Ansprache in der Vertragsanbahnung und im Vertragstext |
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Do you speak "Kundisch"? - Zur kundengerechten Ansprache in der Vertragsanbahnung und im Vertragstext Autor: Rechtsanwalt Dr. Rutger von der Horst Köln, Münster, Los Angeles Inhalt 1. Der Idealfall 2. Der Regelfall 3. "Hier noch eine Prise Jura, da noch eine Prise Kauderwelsch" 4. "Was willst Du?" 5. "Schuster, bleib bei Deinen Leisten!" 1. Der Idealfall Im Idealfall verstehen Sie und Ihr Kunde sich, d.h. jeder weiß, was der andere mit dem Gesagten meint.
Im Regelfall ist das jedoch leider nicht immer so. Da benutzen beide Geschäftspartner zwar die selben Worte, doch jeder versteht darunter etwas anderes.
Schlimm wird das, wenn im selbstgebasteltem Vertragstext juristische Begrifflichkeiten verwendet werden, damit es "professioneller aussieht"! Unter Umständen weiß dann keiner der Geschäftspartner später noch, was eigentlich gemeint ist und die Vertragskatastrophe ist perfekt.
Der Rat lautet hier: Sonst passiert es, dass Sie sich womöglich dazu verpflichten etwas zu geben, anstatt etwas zu bekommen.
Überlassen Sie also die Formulierung der juristischen Vertragsklauseln lieber einem Juristen, der Ihre Sprache und die Ihres Kunden spricht. Sie lassen sich ja auch sonst nicht Ihr Bein von einem Schuster amputieren. |

